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HOUSE OF BLÆNK

MOANA PARKS

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Image by Emily Bernal

SICHTBARKEIT MACHT MUT!

Als ich im August 2019 zu Lippenstift und künstlichen Wimpern griff, erweckte ich die Kunstfigur Moana Parks. 
Ich kenne sie schon mein ganzes Leben, hatte nur noch niemandem von ihr erzählt.

Eine typisch queere Geschichte:
„Aufgewachsen bin ich auf dem Land: Hier kennt man sich. Hier passt man aufeinander auf. Hier geht man zur Kirche. Hier feiert man Schützenfest. Hier machen Jungs Jungssachen und Mädchen machen Mädchensachen.
Als schon im Kindergarten auffiel, dass ich mich lieber in der Puppenecke verkleidete als draußen im Sand mit dem Bagger zu spielen, war schnell klar: ‚Der Junge ist nicht normal!‘
Eine Tatsache, an die sich alle schnell gewöhnten. Auch ich!
… immer der Letzte in der Sportmannschaft... immer alleine auf dem Pausenhof... ‚Schwuchtel‘… ‚Schwulette‘... ‚Transe‘… 
Genau wie meine Lehrer habe ich so getan, als hätte ich all das gar nicht gehört.

Und ich wollte auch nicht, dass die wenigen Menschen etwas davon hörten, für die es nie wichtig war, ob ich normal bin:
‚Mach dir keine Sorgen Mama, in der Schule ist alles okay.‘
Mit 17 habe ich mir endlich eingestanden, dass eigentlich nichts okay ist. 
Heute, 14 Jahre später, bin ich immer noch nicht normal – GOTTSEIDANK“

Das Gefühl allein zu sein, kennt jeder Mensch. Doch einige kennen es besser als andere.
Sichtbarkeit macht Mut! 
Dies ist der Grund für mein Wirken als Drag Queen. Egal ob in Social Media, bei Events oder auf der Bühne.

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